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Dienstag, 31. März 2009

Die Feder

Uih!
Da glitzert was!

Ein Spaziergang. Am Ufer. Es ist noch kalt. Der Boden gefroren. Noch niemand sonst unterwegs.
Da glänzt etwas. Vor meinen Füßen.

Was mag das Meer des Zufalls da an den Strand meines Lebens gespült haben?

Ich heb es mal auf. Nehm es in die Hand. Betrachte es von allen Seiten.

Eine nasse Feder.

Unter den eisigen Wassertropfen glänzt sie ganz schön verführerisch.
Aber zu welchem komischen Vogel mag sie wohl gehören?

Einem Adler?

Oder doch nur einem bunten, eitlen Pfau?

Jetzt warte ich mal auf die Sonne, die die Feder trocknet und hoffentlich einiges klarer macht....

Montag, 12. Januar 2009

Kleines Granthaferl....

....so hat mich bis jetzt noch niemand genannt.

Ist das nicht süß ???



Dienstag, 6. Januar 2009

Schluß mit lustig...

Oder: Ab ins Dschungelcamp!!!

Morgen hab ich sie also alle wieder:
  • Schmetterling
  • eitle Pfauen
  • gackernde Hühner
  • stolze Schwäne
  • hochnäsige Straußen
  • Erdmännchen
  • Schlangen
  • Esel
  • Elefanten
Ich komme mir irgendwie vor wie Jane!

Tarzan - WO bist Du??

Montag, 22. Dezember 2008

Der Weg

Oder: Hier ist mein Kommentar zu Falling or Flying. Something like this. von Dominik

Oder: Auf der Suche nach mir selbst

Das bin ich irgendwie auch. Und auf dieser Suche bin ich der Welt ins Netz gegangen. Bin bei den Bloggern hängen geblieben und hab mich in einem eingerichtet. Zuerst noch ohne Ziel und Plan. Bis ich merkte, das ist ein Teil meiner Suche. Ein Versuch nach außen zu tragen, was mich im inneren beschäftigt. Dinge zu formulieren, die sonst wie diese Schneeflocken hier durch meine Seele tanzen. Was passiert, wenn ich ihnen Formen geben?
Doch wohin wird mich diese Suche führen? Zu mir selbst? Wird sie mir sagen, wer ich bin? Und wird diese Suche je ein Ende haben?
Je mehr ich suche, desto wahrscheinlich wird mir die Antwort, daß diese Suche nie vorbei sein wird. Eigentlich auch nie vorbei sein darf. Denn wenn sie irgendwohin geführt hat, heißt es ja, daß sie am Ende ist. Und Ende ist irgendwie Stillstand. Das würde ja bedeuten, daß ich still stehe. Mich nicht mehr verändere. Und will ich das?
Nein.
Ich mag mich verändern. Mag neue Dinge kennenlernen. Neue Menschen. Neue Orte. Neue Ideen. Ich mag anfangen zu bloggen. Ich mag auch wieder aufhören dürfen. Ich mag Vorlieben entdecken dürfen, die mir bisher völlig unbekannt waren.
Vielleicht ist diese Suche nach mir selbst einfach der Wunsch zu schauen, wo dieser Weg entlanggeht. Es mag manchmal einfacher sein Durststrecken zu überstehen, wenn wir das Ziel kennen. Aber das kennen wir nun mal nicht. Vielleicht müssen wir es deshalb manchmal mit der “Augen zu und durch”-Methode versuchen. Aber manchmal dürfen wir uns auch einfach von den Schönheiten am Wegesrand überraschen lassen.
Ich bin gespannt wohin der Weg uns führen wird.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Ich mag so nicht mehr

Und ich kann so nicht mehr.
Ich hab es satt.
Ich hasse unausgesprochene Dinge die irgendwo in der Luft hängen.
Ich hasse Dinge in die aus Unwissenheit (im besten Fall) oder Ignoranz (im schlimmsten Fall) in irgendwelche Sachen rein interpretiert werden.
Und ich hasse es, wenn Leute die Auslage mit Argusaugen auf ihre Qualität prüfen,
sich dann irgendwann von einem Angebot anlocken lassen und selbst nicht das geringste preisgeben.
Nur ja immer schön bedeckt halten!
Ok, sollen sie doch hinter ihrem blöden Glasbeton rumflattern. Sollen sie ihre Nase in irgendsoeine blöde Blüte stecken.
Hier draußen ist die große weite Welt. Hier weht einem der Wind um die Nase.
Und hier will ich auf Entdeckungstour gehen!

Ich halte mich eigentlich für einen rational denkenden Menschen, aber für manche Dinge ist meine Logik nicht ausgefeilt genug. Vielleicht spielen da meine Hormone verrückt.
Begreifen kann ich das eigentlich selber nicht.
Wie man so blöd sein kann. So blind. So begriffstutzig.
Und die eindeutigsten Zeichen nicht erkennen kann.
Wenn man Null mit irgendeinem Hirngespinst multipliziert kommt immer noch Null raus!
Lernt man das nicht schon in der fünften Klasse?

Ist das mein Schicksal? Dann wüßte ich jetzt gerne wozu das nun wieder gut sein soll.
Wer die Welt entdecken will, muß sich damit abfinden, daß die Luft außerhalb von Glasbeton rauher ist?
Wann ist dieser Film endlich vorbei? Wann ist er durchgebrannt. Irgendwann muß der doch mal kaputt gehen!
Hallo 2009! Bringst Du mich endlich in die Realität zurück???

Das mit dem Pokern ist DEFINITIV nichts für mich!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

ohne ihn, aber mit ihm

Um mich herum lauter Pärchen.
Oder Teile davon.
Und ich frage mich: Worin unterscheiden die sich von mir?
Ich bin müde.
Müde von diesem Tanz.
Müde von diesem Kampf.
Müde von dem Versuch diese Gedanken abzuschütteln, die so zäh an mir kleben.
Jede Bewegung so schwerfällig und langsam machen.
Weil parallel ständig dieser Film läuft.
Auf Endlosschleife.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

mit ihm, aber ohne ihn

Es soll ja verschiedene Sprachen der Liebe geben.
Aber was wenn man keine gemeinsame findet?
Im Moment sitze ich hier und suche Worte.
Und finde keine.
Suche Bilder, um zu beschreiben.
Und finde keine.
Höchstens diffuse Dunkelheit, wie in dieser diesigen Nacht.
"Bist Du taub, oder hörst Du mich nicht?"

Wird 2009 wirklich etwas Neues bringen?
Oder wird sich das Karussell weiter und weiter drehen?
Bis es müde und stumpf wird.
Und quietschend stehen bleibt.

Vielleicht gibt es keine gemeinsame.

Sonntag, 23. November 2008

Lucky You!

Stell dir vor, du stündest irgendwann, vor vielen Jahrmilliarden, als alles erschaffen wurde, auf der Schwelle zu diesem Märchen. Und du hättest die Wahl, ob du irgendwann einmal zu einem Leben auf diesem Planeten geboren werden wolltest. Du wüsstest nicht, wann du leben würdest, und du wüsstest nicht, wie lange du hier bleiben könntest, doch es wäre jedenfalls nur die Rede von wenigen Jahren. Du wüsstest nur, wenn du dich dafür entscheiden würdest, irgendwann auf die Welt zu kommen, dass du, wenn die Zeit reif wäre, wie wir sagen, oder , sie und alles darauf auch wieder verlassen müsstest. Vielleicht würde dir das großen Kummer machen, denn viele Menschen finden das Leben in diesem großen Märchen so wunderschön, dass ihnen die Tränen in die Augen treten, wenn sie nur daran denken, dass irgendwann einmal keine weiteren Tage kommen.

Wofür hättest du dich entschieden, wenn eine höhere Macht dich vor diese Enscheidung gestellt hätte? Hättest du dich für ein Leben auf dieser Erde entschieden, kurz oder lang, in hunderttausend oder hundert Millionen Jahren? Oder hättest du dich geweigert, an diesem Spiel teilzunehmen, weil du die Regeln nicht aktzeptieren könntest?

Das Leben ist eine gigantische Lotterie, bei der nur die Gewinnerlose sichtbar sind.

Du, der du diese Zeilen liest, bist so ein Gewinnerlos.

Lucky you!


(Jostein Gaarder "Das Orangenmädchen")

Freitag, 21. November 2008

Herbststurm

Draußen tobt der Herbststurm.
Und ich will einen Schmetterling fangen?
Für´s Wochenende ist Schneefall angesagt.
Schmetterlinge im Eis?

Montag, 10. November 2008

geschenkt ist geschenkt

Ich hasse unausgesprochene Erwartungen.
Und ich frage mich, was ist das für ein Mensch der ein Geschenk zurück will?
Aus welchem Grund macht so ein Mensch überhaupt Geschenke?
Zugegeben - ich habe mit diesem Geschenk nicht wirklich viel anfangen können.
Der der es mir Geschenkt hat, hat die Idee, daß ich das unbedingt brauche, weil er das, was ich hatte anscheinend nicht gut genug (für mich oder sich?) hielt.
Inzwischen habe ich etwas das mir wirklich gefällt, und mein Wünsche und Ansprüche erfüllt.
Ich habe also definitiv keine Verwendung für dieses Geschenk.
Zugegeben - ich habe schon hin und her überlegt, was ich mit diesem Geschenk anfangen soll.
Und ob es wohl sehr unhöflich wäre, es dem Schenkenden zurück zu geben.
Aber daß dieser jetzt sagt, er könnte es gut gebrauchen, wenn ich es noch habe....
Finde ich ja schon irgendwie ein starkes Stück.
Nichtmal die Frage, ob ich es denn noch brauche.
Was halte ich von den anderen Geschenken dieses Schenkenden?
Sind das Leihgaben? Ist das als Naturalienhandel gedacht?
"Ich schenke dir etwas und du bist dafür nett zu mir?"
Macht man ein Geschenk denn nicht einfach, um dem anderen eine Freude zu machen?

Samstag, 8. November 2008

Kommunikation schafft Wirklichkeit

Letztes Jahr hatten wir in der Arbeit einen Fortbildungsvortrag mit diesem Titel.
Und so langweilig der Vortrag auch gewesen sein mag - so richtig ist die Aussage.
Die Frage, wie einen die anderen sehen....
Sie sehen einen so, wie man sich zeigt. Wie man redet. Was man sagt. Was man tut.
Niemand weiß, was man denkt, wenn man es nicht sagt.
Ja - sprechen kann man nicht nur mit dem Mund.
Die Augen sprechen ihre eigene Sprache. Die Hände. Der Körper. Die Gesten. Die Bewegungen. All das kann ein anderer hören. Sehen. Lesen.
Aber nur, wenn man eine gemeinsame Sprache gefunden hat. Sonst muß man ja zwangsläufig aneinander vorbei reden. Wenn der eine Spanisch spricht und der andere Schwedisch - was versteht man da voneinander. Wenn mab sich dabei nicht sehen kann. Wenn man sich sehen kann, kann man auch versuchen sich in einer der anderen Sprachen zu verständigen. Was denn auch einigermaßen klappt, wenn beide dazu bereit sind.
Aber wer ist das heute schon noch? In so einer schnellen Zeit. In einer Zeit von Telefon. SMS und Skype. Informationsaufnahme muß schnell sein. Da ist ja gar keine Zeit, um sich einzulassen. Auf die Sprachen, die der andere spricht. Wirklich genau zu schauen, welchen Ausdruck seine Augen zeigen. Zwischen seinen Zeilen zu lesen.
Wenn man verliebt ist, macht man sowas. Da saugt man jedes Zeichen des anderen auf. Fügt es zu seinem Bild vom anderen dazu. So ist man fähig, sich auch ohne Worte zu verstehen. Ein Blick genügt. Aber irgendwann wird die Verliebtheit zur Gewohnheit. Zum Alltag. Man hört auf die kleinen Zeichen zu lesen. Zwischen den Zeilen. Man beginnt sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Überfliegt nur noch die Schlagzeilen des anderen. Dann wundert man sich, daß der andere einem die Wünsche nicht mehr von den Augen ablesen kann. Denn genauso, wie man nur noch die Schlagzeilen liest, so fängt man an, nur noch Schlagzeilen zu produzieren. Schließlich ist der Mensch bequem und ständig das Kleingedruckte zu lesen ziemlich anstrengend. Womöglich erkennt man, das man eine Brille braucht? Man liest von Nebenwirkungen die man nicht versteht. Vor denen man möglicherweise Angst hat, die aber nur vorkommen, wenn ohnehin irgendwas nicht stimmt. Das Immunsystem der Beziehung ohnehin geschwächt ist.

Kommunikation bedeutet aber nicht nur, daß man die ganze Zeit vor sich hinplappert. Kommunikation bedeutet auch Interaktion. Dem anderen Zuhören. Auf ihn eingehen. Das, was man sagen will evtl. auf ihn abstimmen. Rückmeldungen berücksichtigen. Sich Austauschen. Nicht nur produzieren. Auch Aufnehmen. Akzeptieren. Etwas ganz Lebendiges.

Kommunikation findet aber nicht nur zwischen Menschen statt. Auch im Menschen.
Man redet mich sich selbst. Macht sich selbst ein Bild von sich. Auch hier ist es wichtig sich Zeit zu lassen. Zeichen lesen. Auf den Körper hören. Sich selbst immer wieder fragen. Hinterfragen.

Kann ich mir selbst noch in die Augen sehen?

Was sieht man da? Wie redet man mit sich selbst?

Vielleicht tut Schreiben deshalb so gut, weil man sich dabei selbst zuhören muß.

Was will ich eigentlich sagen?
Was will ich dem anderen sagen?
Was will ich mir selbst damit sagen?
Was will ich dem anderen von mir zeigen?
Was will ich selbst über mich erfahren?

Denn nur was man sagt, kann Wirklichkeit werden.
Ein Traum wird immer ein Traum bleiben, wenn man nicht anfängt über ihn zu reden, um ihn Schritt für Schritt verwirklichen zu können.

Freitag, 7. November 2008

Was war das denn?
Was war das für eine E-Mail.
Was war das für ein durchblitzen der Herbstsonne gestern?
Für Sonntag ist doch Sonne angesagt.
Aber im Moment ziehen düstere Wolken auf.
Wolken der Enttäuschung und der Ratlosigkeit.
Was ist los?
Was willst Du denn?
Wo stehst Du denn?
Was brauchst Du für Dein Glück?

Und was brauche ich?
Ein bißchen Beständigkeit und Sicherheit wäre schon mal ganz schön.
Und wenn es die Sicherheit ist, daß auf meine Intuition kein Verlaß ist.

öffentliches Leben

Leute googeln ist schon irgendwie komisch. Was man da alles finden kann.
Im Netz.
Bei studivz oder facebook.
Ob den Leuten das ganz egal ist?
Im richtigen Leben können sie sich verstecken so gut sie wollen.
Können sich vom Erdboden verschlucken lassen und ab und an kryptische Lebenszeichen von sich geben.
Aber Netz. Da findet man sie dann. Und Einblicke in ihr Leben. Von außen. Von einer anderen Perspektive. Vielleicht viel objektiver, als beim sich wirklich gegenüberstehen. Weil einfach diese verwirrende Nähe fehlt.
Ob man sich deshalb so gerne öffentlich macht?

"Seht her - so aufregend ist mein Leben! Aber kommt mir nicht zu nahe!"

Sonst könnt ihr die Fassade bröckeln sehen?
Sonst muß ich ja auch Euer Leben sehen?

Was mich wieder zu der Frage zurück wirft: Was tue ich hier eigentlich?

Und was sieht man davon? Was ist das für ein Leben? So von außen betrachtet.
Ganz objektiv.

Donnerstag, 6. November 2008

Auf die Probe gestellt

Eins vor - zwei zurück.
So fühlt sich das jedenfalls gerade an.
Und dieser Reigen macht mich mürbe.
Auf Sonne folgt dickster Nebel.

Auf Hoffnung völlige Ratlosigkeit.
Mit Sicherheit eine Lektion.
Aber welche?
Mehr Geduld?
Die Dinge fließen lassen?

Loslassen, um zu besitzen?

Vertrauen?

Mittwoch, 5. November 2008

Herbst oder Frühling?

Heute morgen standen nicht nur die Lärchen in Flammen.
Das Rapsfeld versandte seinen Frühlingsduft.
Ist das Herbst oder Frühling?
Ich weiß es nicht.
Jetzt sitze ich hier mal wieder. Und starre ins Netz. Suche einen Anhaltspunkt.
Einen Punkt zum anhalten.
Zum festhalten.
Im Wetterkarussel.
Ob der Föhn noch eine Weile hält?
Oder ist morgen schon wieder alles vorbei?
Wirbelt ein kräftiger Herbststurm alles durcheinander?
Decken die bunten Blätter alles zu?
Steht ein frostiger Winter bevor?
Wie bringt man das Eis zum Schmelzen?

Dienstag, 4. November 2008

Ich hasse Dienstage !
Dienstage sind die eigentlichen Montage!


Und draußen erstickt alles im lauwarmen Nebel.
Und drinnen?
Sieht es nicht viel anders aus.
Dunkel, grau und undurchsichtig.
Ich will diese dicke Suppe nicht schlucken.
Diese zähe Luft atmen.


"Was willst Du eigentlich von mir?" wollte die Sonne wissen.
"Daß du mir dabei behilflich bist, mich in Wind zu verwandeln."
"Unterhalte dich mit der Hand, die alles erschaffen hat", empfahl die Sonne.

Aber jene Hand hatte für alles einen Beweggrund, und nur sie alleine konnte Wunder vollbringen, indem sie Ozeane in Wüsten verwandelte oder Menschen in Wind.

(Paulo Coelho)

Freitag, 31. Oktober 2008

Wettervorhersage

Also für Sonntag ist jedenfalls Sonne angesagt!

Montag, 27. Oktober 2008

Meteorologie

Da hatte sich doch am Sonntag tatsächlich das Gefühl eingeschlichen, daß sich ein winziges Wolkenloch am grauen Himmel gezeigt hätte.
Eine schon nicht mehr erwartete Antwort.
Wie lange die wohl mit sich herumgetragen wurde?
Wie gründlich sie überlegt wurde?
Jedes Wort abgewogen?
Jeder Satz gedreht?
Mögliche Wirkungen überschlafen?

Oder mit der Höflichkeit gerungen und dieser nachgegeben?

Die Wetterlage heute?
Nach anfänglichem blauem Himmen ein eindeutiger Föhneinbruch.
Wann lichtet sich endlich dieser Nebel?
Kommt jetzt das Schmuddelwetter?

Eigentlich wäre es doch dringend mal Zeit für eine stabile Hochdrucklage....

Freitag, 24. Oktober 2008

Herbstwetter

Werden wir je den Weg verstehen, den Lady Zufall uns weist?
Heute also passierte unglaublicherweise, was ich ich mir wirklich gewünscht hatte.
Ein Sonnenstrahl am sturmdurchtosten Seelenhimmel.
Doch so schnell konnte ich ihm gar nicht das Gesicht zuwenden, wie sich schon die nächste Wolke davorschob.
Und schwups kam von oben ein kalter Schauer. Oder eher von der Seite...
Von Lady Zufall?
Will sie mir damit sagen, ich soll lieber mal mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, statt mit dem Himmel zu liebäugeln?
Woher kam nur so plötzlich diese Wolke?
Oder soll das heißen, es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung und auch wenn es morgens regnet kann Mittags blauer Himmel sein?

Also lieber alleine auf die Sonne warten?
Oder sich doch gegenseitig vorjammern, wie naß man geworden ist?

Schließlich hat man dann einen Grund sich zu trocknen und aufzuwärmen...

Dienstag, 21. Oktober 2008

Was hab ich zu verlieren?

Irgendjemand hat mal gesagt, man macht den gleichen Fehler nur so lange, bis man aus ihm gelernt hat.
Wenn Lady Zufall ihre Hände im Spiel hatte, und einem einen Faustschlag in die Magengrube versetzt hat. Und womöglich nicht nur einem selbst, sondern einem anderen auch noch. Man seinen Fehler aber inzwischen eingesehen hat. So gut es geht ausgebessert hat.
Kriegt man dann vom Schicksal eine zweite Chance?
Oder ist die Hoffnung darauf anmaßend?

Wahrscheinlich sollte man das Schicksal nicht herausfordern.
Und wahrscheinlich läßt sich Lady Zufall auch nicht in die Karten gucken.

Bin ich kurz davor, den gleichen Fehler doch wieder zu machen?
War der Faustschlag noch nicht hart genug?

Was will ich?
Und was hab ich zu verlieren?

Das Schicksal hat sein Pokerface aufgesetzt und ich bin ein ganz schlechter Spieler!